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10.06.2015 | 13:59

#AMS jetzt ein Übernahmekandidat?

(wirtschaftsinformation.ch) - Um über 20% wird heute die Aktie des an der Schweizer Börse kotierten österreichischen Chipherstellers AMS abgestraft. Der Grund für den massiven Kursverlust ist ein Bericht in der „Finanz&Wirtschaft“, wonach AMS einen wichtigen Auftrag von Apple verlieren wird. Demzufolge soll Apple in der nächsten Produkt-Generation nicht mehr auf die Technologie von AMS setzen. Zum Zug komme der niederländische Halbleiterhersteller NXP Semiconductors. Im Detail geht es um die sogenannte NFC-Technologie (Near-Field-Communication), mit der zum Beispiel kontaktloses Bezahlen mit einem Smartphone möglich ist. Den NFC-Chip liefert NXP. Apple verbaut aber zusätzlich einen NFC-Verstärker von AMS, um die Leistung zu steigern. Den Gerüchten zufolge soll ein neuer Chip von NXP nun aber keinen „Verstärker“ mehr benötigen. Während sich AMS über die jüngsten Meldungen ausschweigt, herrscht in Analystenkreisen Verwirrung. So schreibt die UBS, es sei bereits bekannt gewesen, dass NXP die Verstärker-Funktion in die Produkte einbauen wolle und dies für AMS ein Risiko sei. Die Bank Vontobel befürchtet sogar eine Fehlinterpretation. Gemäss ihrem Wissensstand habe AMS an einer Verkleinerung des Verstärkers gearbeitet, so dass dieser nun in den eigentlichen NFC-Chip eingebaut werden könne. „Sollte dies der Fall sein, könnte es gut sein, dass NXP oder ein anderer Chiphersteller die AMS-Technologie in seine NFC-Lösung integriert", heisst es in einem Update. Generell halten es die Vontobel-Experten für unwahrscheinlich, dass die Leistung der AMS-Verstärker erreicht werden kann, ohne dass die Patente von AMS verletzt würden. Während die UBS und die Bank Vontobel am Kursziel von CHF 56 festhalten, haben Baader Helvea und Kepler Cheuvreux das Kursziel auf CHF 45 resp. CHF 40 reduziert. Interessant ist das Fazit des Analysten von Kepler Cheuvreux, wonach AMS jetzt zu einem noch ernsthafteren Übernahmekandidaten werde. AMS-Aktien sind in der aktuellen Situation nur etwas für risikoresistente Anleger.

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